Neustadt – Burgruine Wolfsburg

Der Hinweg führt uns zunächst vom Hauptbahnhof durch die Innenstadt von Neustadt. Zu Beginn führte uns der Weg durch die Fußgängerzone sowie die historische Altstadt bis zum Strohmarkt von Neustadt. Dann gingen wir durch einen Torbogen und stiegen den Haardter Treppenweg durch ein ruhiges Villenviertel recht steil nach oben auf eine Anhöhe mit tollem Ausblick über die Stadt.

Wir kamen vorbei an den Dr.-Welsch-Terrassen, einer historischen Anlage, die z.Zt. im Zug der Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2028 umfassend modernisiert werden.

Am Ende des Treppenweges wanderten wir weiter am Rande der Weinberge entlang bis an den Waldrand. Nun ging es weiter durch Kastanien- sowie Eichenwälder, die leider sehr unter der diesjährigen Trockenheit gelitten haben und dadurch recht viele der Bäume schon ihr vertrocknetes Laub abgeworfen haben.

Nach einiger Zeit erreichten wir unser eigentliches Ziel, die Burgruine Wolfsburg, welche natürlich hoch oben überm Tal thronte und man einen herrlichen Rundumblick genießen durfte.

Dort machten wir bei schönster Fernsicht über Neustadt und die Rheinebene bis rüber zum Odenwald und Kraichgau eine wohlverdiente Rast und wer wollte einen Rundgang durch die Burganlage. Die Sonne verwöhnte uns durchgehend mit angenehmen Temperaturen.

Nach dieser Pause kam für uns der Abstieg auf einem „Zickzackweg“, der wieder zurück nach Neustadt führte. Wir kamen durch die sehr hübsche Fußgängerzone, vorbei am recht großen und schön geschmückten Rathausplatz, durch verwinkelte Gässchen mit vielen Fachwerkhäusern zu unserem Endziel, einem wunderschönen Lokal mit selbstgebrautem Bier und natürlich Pfälzer Weinen und leckerstem Essen im Angebot, was alle Mitwanderer wieder mal sehr genießen konnten.

Danach blieb uns nur noch der Weg zum Bahnhof und…ab nach Hause.

Toll war es wieder mal für die zwar etwas kleinere als sonst, aber sehr harmonische Wandergruppe.

Die nächste Senioren-Wanderung findet am 20. Oktober 2026 statt und führt uns auf die Kunstwegrunde von Fürth. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.

Zwingenberg-Melibokus-Auerbacher Schloss

Zunächst ging die Fahrt mit der Bahn nach Zwingenberg. Dort angekommen führte uns der Weg durch das wunderschöne Winzerstädtchen mit seiner malerischen Altstadt, die durch viel Fachwerk geprägt ist, hinein in die Weinberge. Dann stetig bergauf zu unserem ersten Ziel, dem Melibokus (517m), der höchsten Erhebung der vorderen Bergstraße.

Der Aufstieg durch den schattigen Wald zieht recht ordentlich an. Am Aussichtsturm oben angekommen wurden wir durch eine grandiose Fernsicht über die Rheinebene bis hin zum Pfälzerwald und dem Taunus belohnt.

Eine kurze Rast war angesagt mit der Möglichkeit uns zu stärken für den weiteren Weg. Dieser ging durch bewaldete Hänge und sanfte Täler hinüber zum Auerberg, auf welchem das Schloss Auerbach thront. Es ist eine der imposantesten und besterhaltenen Burgruinen der Region. Mächtige Schildmauern und Türme luden die Gruppe zum Erkunden der Anlage ein, was jeder für sich ausgiebig genießen konnte.

Vom Schloss Auerbach wanderten wir dann weiter über schönste Wege wie z.B. den Burgensteig oder den Auerbacher Schlossweg, immer mit Blick auf die Rebenlandschaft, zum Endziel in die Auerbacher Bachgass zur „Alten Dorfmühle“, wo wir im durch Bäume beschatteten Garten unsere Schlusseinkehr genießen konnten.

Aber das war nur ein sehr schöner Zwischenaufenthalt, denn wir wollten ja noch weiter bis nach Zwingenberg, unserem Start und Enziel, von wo aus uns die DB wieder nach Hause brachte.

Dieser Tag war echt erfüllt von Anstrengung, viel Sonnenschein, schönen Gesprächen und Lachen – was die Wanderungen in unseren Gruppen immer so abwechslungsreich und spannend machen. Wieder mal ein tolles Erlebnis, welches sicher noch lange nachhallt.

Die nächste Jedermann-Wanderung findet am 10. Oktober 2026 statt und führt uns nach „Zotzenbach auf einem Rundweg – Im Tal des Flussgottes“. Haben wir Dein Interesse geweckt?

Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de . Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.

Römerpfad: Minervatour Elztal

Die wanderbegeisterten Teilnehmer der Senioren fuhren an diesem wunderschönen Morgen von Dossenheim nach Neckarburken. Die „Minervatour Elztal“ ist eine rund 7,5 km lange Wanderung, die von der S-Bahn-Station Neckarburken vorbei an historischen Limes-Relikten bis nach Dallau führt.

Gleich zu Beginn durchquerten wir einen imposanten Hohlweg der sanft nach oben führte.

Im Wald traf die Route auf den historischen Verlauf des vorderen Odenwaldlimes und verlief über ein langes Stück auf der alten Römerstraße.

Das erste Ziel war ein Platz mit einem originalgetreuen Gedenkstein zu Ehren der römischen Göttin Minerva, der Stadtgöttin Athens, welche auch als Göttin der Weisheit, der Kunstfertigkeit und der Schreibkunst galt.

Dort stand auch eine kunstvoll geschnitzte sowie rekonstruierte Jupiterbank. Für die Gruppe war dies ein guter Platz zum Innehalten und sich zu stärken.

Der Weg führte weiter durch den wunderschön grünen Wald vorbei an sehr interessanten Beschreibungen über den Limes. Wir kamen an einigen Resten von Wachttürmen des Odenwaldlimes vorbei, der 100 bis 160 n. Chr. das Elztal bei Neckarburken nach Osten hin abriegelte. Unmittelbar hinter der Grenze legten die Römer eine gut ausgebaute Straße an, welche die Kastelle miteinander verband. Im Wald ist diese Straße immer wieder sichtbar.

Nach diesem geschichtsträchtigen Höhenrücken verließ der Weg die Römerstraße und es ging weiter in das ruhige, schattige Trienzbachtal. Hier änderte sich die Kulisse hin zu einer lauschigen Bachlandschaft.

Wir kamen an saftig grüne Wiese sowie der sehr gepflegten Kneippanlage Elztal-Dallau, die viele Teilnehmer der Gruppe so richtig mit Spaß genießen konnten – allerdings anschließend mit relativ kalten Händen und Beinen durch die Temperatur des Wassers bedingt.

Wer wollte konnte zusätzlich sich an einem Barfußpfad „die Füße vertreten“.

Vorbei ging es an einem sehr beeindruckenden Steinkreis der Künstlerin Eva-Gesine Wegner, der die Bedeutung der Resource Wasser thematisiert.

Nach dieser Auszeit führte uns der Weg weiter durch den Wald,  auf einem Baumstammsteg über die friedlich dahinplätschernde Elz zu der sehr schönen „Lourdes-Grotte“, die wohl schon sehr viele vor uns aufgesucht hatten, wie man sehen konnte. Diese Grotte wurde wohl 1967 an dieser Stelle erbaut.

Ziemlich am Ende der Wanderung sahen wir noch die bekannte Fischzucht Mariental, deren Gebäude an ein kleines Schlösschen erinnerte.

Dem Bachlauf folgend öffnete sich der Wald schließlich wieder und die Route führte hinein nach Dallau, dem Kernort der Gemeinde Elztal. Am Ziel angekommen bot sich ein Blick auf das historische Wasserschloss Dallau an. Unser Endziel war Dallau-Elztal. Dort ließen wir uns in einem sehr schönen Kaffee mit Herzhaftem und Süßem so richtig verwöhnen.

Es war wieder mal ein abwechslungsreicher Wandertag mit einigen Highlights für Alle ein Genuss.

Die nächste Senioren-Wanderung findet am 18. September 2026 statt und führt uns in die Pfalz. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de. Wir nehmen Dich dann in unseren Mailverteiler auf und schicken Dir die  Ausschreibung zu.

Triefenbachtal bei Edenkoben

Die Jedermann-Wanderung startete am 01.08.2026 vom Bahnhof Edenkoben durch den Ort sowie entlang der Weinberge ins Triefenbachtal. Dies ist ein schönes Tal im Naturpark Pfälzerwald, welches vor allem für den Triefenbachpfad, den idyllischen Hilschweiher mit seinem kleinen Wasserfall und das nahegelegene Naturfreundehaus bekannt ist.

Wir wanderten über einen schmalen Wander- und Naturpfad, der sich malerisch am plätschernden Bach entschlangschlängelte bis  zum Hilschweiher, einem bekannten Waldweiher mit kleinem Wasserfall.

Weiter führte der Weg zur Edenkobener Hütte am Hüttenbrunnen.

Dort konnte man sich mit den unterschiedlichsten Pfälzer Spezialitäten stärken.

Danach ging es weiter immer auf  weichen Waldwegen, abwechselnd durch Laub- oder Kiefernwald. Man wurde von dem Duft der Bäume verwöhnt.

U.a. kamen wir vorbei am König Ludwigsbrunnen, einem Kreuzweg zur Lourdesgrotte sowie der Kropsburg.  Am Ende waren wir dann in Sankt Martin angekommen, welches uns mit vielen schönen Häusern und Lokalitäten empfing. Es war alles geschmückt, da der Ort zur Weinkerwe 2026 einlud. Das war eine gute Gelegenheit um zum Abschluß z.B. ein Viertele zu genießen.

Danach fuhren wir glücklich und zufrieden wieder nach Hause. Es war ein sehr langer Tag mit tollen neuen Eindrücken in der Pfalz.

Die nächste Jedermann-Wanderung findet am 05. September 2026 statt.  Die Route ist Zwingenberg - Melibokus - Auerbacher Schloss. Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann schreibe eine E-Mail an wandern@tsg-germania.de

Wir nehmen Dich dann in unseren Verteiler auf und schicken Dir die Ausschreibung zu.