Leichtathletikabteilung nimmt Walking-/Nordic-Walking-Abzeichen ab

Die Sportabzeichengruppe der Leichtathletikabteilung nimmt am Samstag, 10. August, das Walking-/Nordic-Walking-Abzeichen ab. Treffpunkt ist um 8.45 Uhr vor der Leichtathletikhütte auf dem Sportplatz. Start ist um 9 Uhr. Wir walken zwei Stunden ohne Pause durch das Dossenheimer Feld.

Damit sind die Anforderung des Sportabzeichens im Bereich Ausdauer in der Stufe Gold erfüllt. Interessenten sind herzlich willkommen! Kontakt unter C.Bachert@tsg-germania.de

Endspurt vor der Sommerpause

Nachdem der erste Qualifikationsversuch zur badischen Schüler-Mannschaftsmeisterschaft wegen einiger Ausfälle noch nicht zufriedenstellend ausgefallen war, unternahmen die 12- und 13-jährigen Leichtathleten der TSG Germania Dossenheim bei einer Abendveranstaltung im Carl-Kaufmann-Stadion in Karlsruhe einen erneuten Versuch.

Widelène Haisch war im Sprint nicht zu schlagen.


Ausgerechnet am Tage der Hitzerekorde in Deutschland mussten die acht verschiedenen Disziplinen mit jeweils mindestens zwei Athleten bestritten werden. Der leichte Wind machte die Hitze zwar etwas erträglicher, aber, von vorne kommend, beeinträchtigte er die Lauf- und Sprungleistungen doch spürbar. So sind die 10,38 sec von Christopher König als schnellste 75 m Laufzeit und die 4,70 m, mit denen er nur knapp geschlagen Zweiter wurde, hoch zu bewerten. Aber auch die übrigen Leistungen der Jungenmannschaft konnten sich sehen lassen: Balian Wadewitz mit 10,86 sec im Sprint und 4,55 im Weitsprung, Nando Lenz mit 11,18 sec über die 60-m-Hürden, der von einer Grippe noch nicht ganz erholte Robert Tzschaschel mit 1,44 m im Hochsprung, Jannes Koch mit dem Ball 44,5 m und der persönlichen Bestleistung im Hochsprung mit 1,40 Metern, ebenso wie Georg von der Weyhe mit seinen 2:43,77 min im 800 m Lauf.

So wie bei den Jungen kam auch bei den Mädchen die schnellste Sprinterin aus Dossenheim. Mit 10,27 sec deklassierte Widelène Haisch ihre Gegnerinnen, im Ballwurf hingegen kam sie mit 37,5 m gar nicht gut zurecht. Ausgezeichnet auch die 10,75 sec im 75m Lauf der erst elfjährigen Charlotte Bessler, die auch mit 4,22 m eine persönliche Bestweite sprang. Faye Lenz und Lilly Gausepohl opferten sich in der Gluthitze für den 800 m Lauf und erreichten mit 2:46,82 min und 2:49,61 min ansprechende Zeiten. Dafür lief es für die beiden über die Hürden nicht ganz so gut: 10,65 und 11,30 sec, das können sie besser. Trotz einer leichten Grippe hatte sich Anna Merkle in den Dienst der Mannschaft gestellt und holte mit 1,32 m im Hochsprung und 30,5 m mit dem Ball wertvolle Punkte, ebenso wie Emily Thompson, die 1,44 m hoch und 4,56 m weit sprang.

Und wieder einmal zeigte es sich, wie wichtig eine zweite Sprintstaffel bei einem Mannschaftskampf ist. Während die Staffel der Mädchen trotz eines offensichtlichen Wechselfehlers nicht disqualifiziert wurde, erwischte es das Team der Jungen gleich beim ersten Wechsel. So kam die Zeit der Reservestaffel in die Wertung, das Mannschaftsergebnis jedoch war gerettet.

Erfolge bei Badischen und Regiomeisterschaften

Vier Athleten der TSG Germania Dossenheim hatten die anspruchsvollen Qualifikationsleistungen zu den badischen Meisterschaften in den Blockwettkämpfen in Konstanz am Bodensee erfüllt und konnten auf Platzierungen im Vorderfeld hoffen.

Faye Lenz sprintete und sprang aufs Treppchen.


Leider musste Robert Tzschaschel als Mitfavorit bei den Zwölfjährigen kurzfristig krankheitsbedingt absagen. So kam es, dass nur noch die drei Mädels, Emily Thompson, Widelène Haisch und Faye Lenz bei brütender Hitze in dem nahezu schattenlosen Stadion in Konstanz ihre fünf Disziplinen in Angriff nahmen. Emily blieb sowohl im Sprint, als auch über die Hürden, im Weitsprung und mit dem Speer im Bereich ihrer Bestleistungen. Lediglich in ihrer Paradedisziplin, dem Hochsprung, verfehlte sie diese mit 1,40 m um zehn Zentimeter. Dennoch reichte es zu einem zehnten Platz in einem sehr dichten Teilnehmerfeld.

Widelènes Wettkampf war schon sehr extrem. Mit einem Sieg im Hürdenlauf in neuer Vereinsrekordzeit von 10,28 Sekunden und Top-Platzierungen im Sprint, Weitsprung und mit dem Speer war sie klar auf Siegkurs, aber wie bereits in der Vorwoche in Mosbach bei den badischen Vierkampfmeisterschaften warf ein verunglückter Hochsprung sie auf den sechsten Platz zurück. Dieses Mal beste Dossenheimerin war Faye Lenz, die sich für den Blocklauf mit 800 m und Ballwurf statt Hochsprung und Speerwurf entschieden hatte. Wegen des leichten Gegenwindes verfehlte auch sie ihr Bestleistungen im Sprint und beim Weitsprung knapp. Aber auch sie glänzte mit 10,42 sec im Hürdenlauf. Besonders hervorzuheben war jedoch für sie als reine Sprinterin ihr abschließender 800 m Lauf, den sie in sehr guten 2:45,21 Minuten bewältigte, Dafür wurde sie mit dem dritten Platz auf dem begehrten „Treppchen“  belohnt. Herzlichen Glückwunsch!

Tags zuvor starteten drei der älteren Leichtathleten bei den Regiomeisterschaften in Neckarsulm. Theresa Bähr, die sich speziell auf den Dreisprungwettbewerb vorbereitet hatte, verletzte sich nach einem guten 100 m Lauf in 13,91 sec beim Weitsprung so, dass sie aufgeben musste. Muhammadali Abdullah knackte im 100 m Lauf mit 12,82 sec wie erhofft die 13-Sekunden-Marke ebenso wie im Weitsprung, wo er erstmals mit 5,04 m die Fünf-Meter Marke übertraf und Dritter wurde. Nur ganz knapp verfehlte Maximilian Steffini mit 11,76 sec den Vereinsrekord bei seinem dritten Platz im 100 m Lauf. Dafür verbesserte er seinen eigenen Rekord über 200 m in 24,15 Sekunden bei seinem überlegenen Lauf zum Regiomeister 2019.

Kolja Meßmer Neunter bei Süddeutschen Meisterschaften

Für die Süddeutschen Meisterschaften der U 16, die Ende Juni in Koblenz ausgetragen wurden, konnte sich mit dem auf Langstrecken spezialisierten Läufer Kolja Meßmer auch ein Athlet der TSG Germania Dossenheim für den 3000-Meter-Lauf M15 qualifizieren.
 

 

Kolja Meßmer glücklich mit seinem Trainer-Team nach dem Lauf.

Kolja reiste ohne große Erwartungen, aber mit einer gehörigen Portion Respekt nach Koblenz, bestens betreut von seinen beiden Trainern Gerda Seibert und Arno Hamaekers, die die weite Anreise dankenswerter Weise gerne auf sich genommen hatten. Schon die Atmosphäre der Veranstaltung mit professionell durchstrukturierten Abläufen vom Callroom bis zum gemeinsamen Einmarsch ins Stadion war beeindruckend.

Im Teilnehmerfeld von 20 Läufern begann Kolja bei bereits hohen Temperaturen und praller Sonne verhalten und blieb zunächst im hinteren Feld. Nach und nach arbeitete sich der 14-Jährige dann nach vorne und belegte in einem taktisch sehr gut geführten Rennen mit einer um sieben Sekunden verbesserten persönlichen Bestleistung (10;09,49 Minuten) einen hervorragenden neunten Platz! Dabei ließ er alle anderen Teilnehmer aus Baden hinter sich.