1. Mannschaft - BADEN-WÜRTTEMBERG-LIGA

Vorschau Saison 2021/22: Neustart nach der Zwangspause

Das Team
Reto Wettstein      Silke Schneider
Sven Jacobs            Jana Wiedemann (Kapitänin)
Fabian Frambach (neu)
Janis Machauer

Die gute Nachricht vorneweg: Anders als in den Vorjahren hat die „Erste“ keine größeren Verletzungssorgen. So ist etwa Kapitän Sven Jacobs nach zwei schweren Knieverletzungen auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Dafür müssen zwei Abgänge auf der Herrenseite kompensiert werden: Andreas Kreutz hat leider den Heidelberger Raum und somit auch den Verein aus beruflichen Gründen verlassen. Und Lennart Luntz hat nicht nur seine erfolgreiche und sehr intensive Jugendkarriere beendet. Der 18-Jährige pausiert gerade auch insgesamt, was den Badmintonsport angeht. Dafür konnte mit Fabian Frambach ein spielstarker Linkshänder gewonnen werden, der aus Hamburg in die Region zurückkehrt und heiß auf die Jagd nach dem Federball ist. Silke Schneider wirkt fit wie eh und je, Jana Wiedemann will wie Reto Wettstein im Doppel und Mixed eine Bank bleiben und Youngster Janis Machauer hat nochmal zugelegt, was Fitness und spielerische wie mentale Stärke angeht.

Die Liga
Es hat sich erwartungsgemäß recht wenig auf dem Transfermarkt getan, entsprechend gelten die Favoriten aus dem Vorjahren weiter als die stärksten Mannschaften: Zu nennen sind hier also Bad Säckingen, Konstanz und Emmendingen, wobei sich letztere vor allem auf der Damenseite weiter verstärkt haben. Zizenhausen stellt mit Vereinslegende Andreas Bühler wohl weiter mit den besten Herren der Liga, die TuS Metzingen wartet mit starken und jungen Damen auf, während Fellbach wie Feuerbach/Korntal mehr auf Routine und eingespielte Teams setzen.

Die Prognose
Die bewegten letzten zwei Jahre haben die Entwicklung der Dossenheimer Ersten gebremst. Sie war auf dem Weg vom Abstiegskandidaten zum Spitzenteam – und muss sich jetzt erst einmal neu orientieren. Genug spielerische Klasse für einen Platz im gesicherten Mittelfeld ist ohne Frage vorhanden. Doch wie schon in den Vorjahren sind der knappe Kader sowie die leichte Einzelschwäche bei den Herren hinter Spitzenspieler Janis Machauer die Gründe, die eher für eine vorsichtige Prognose sprechen. Und für den Klassenerhalt als Saisonziel, der aber machbar sein sollte.